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„Die Leute hier sind einfach super“

6. Februar 2019

– Auswanderer in Costa Rica –

Hansruedi, 74, und seine Lebensgefährtin Nelly, 63, aus dem Kanton Solothurn (Schweiz), reisen 2014 drei Wochen durch Costa Rica. Zwei Jahre später, im August 2016, melden sie sich in der Schweiz ab, fliegen nach Costa Rica und mieten drei Monate ein Haus in Turrúcares. Sie besichtigen 15 Immobilien und kaufen schließlich ein Haus mit Pool und Garten in Escazú (San José). Am 15. November 2016 fliegen sie ein letztes Mal zurück in die Schweiz. Sechs Wochen später, am 29. Dezember 2016, übersiedeln sie endgültig nach Costa Rica. Hier der erste Teil ihrer Geschichte.

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Hansruedi war Technischer Direktor eines Schweinekreuzungspogramm, Nelly arbeitete als kaufmännische Angestellte im Energiebereich. Beide waren unzufrieden mit der Situation in der Schweiz: „Wir waren mit der (Ausländer-) Politik nicht mehr einverstanden, dann die Steuern und Abgaben, die Bevölkerungszunahme und Verkehrsprobleme. Wir wollten weg aus der Schweiz“.

2014 geht es los. Mit einem Freund, der Costa Rica bereits besucht hatte, machen die beiden eine dreiwöchige Rundreise durch die „Schweiz Mittelamerikas“. Das Land gefällt ihnen. Die Liebenswürdigkeit der Ticos, die Natur, das Klima. Auf dem Rückflug wird der Vorsatz gefasst: „Wir gehen nach Costa Rica“.

„Die Leute hier sind einfach super“

Warum Costa Rica? „Wir haben die Sicherheit des Landes gesehen, kein Militär, Naturstrom und eine extrem schöne Tierwelt“, erinnert sich Hansruedi. Die Tiervielfalt hat es ihm besonders angetan. Kein Wunder, in der Schweiz hatte er einen Zoo in seinem Haus, 60 Aquarien mit über 14.000 Liter Wasser, und sogar Reptilien. Zwei Jahre später werden sie ihre zwei Münsterländer und Maine Coone Katzen im Condor Flieger mitnehmen.

 

Die Planungsphase. Zurück in der Schweiz wussten sie schon, dass nur das Zentraltal in Frage kommt. „Wir wollten ein Klima, das der Schweiz ähnlich ist, so auf 1000 Meter Höhe“, meint Nelly, „wir sind schließlich nicht mehr die Jüngsten, also Einkaufsmöglichkeiten und ein Krankenhaus müssen in der Nähe sein“.

Als nächstes kommt die Detailplanung. Nelly und Hansruedi erstellen eine Checkliste: Grundbuchauszug, Situationsplan, Grundstücksgröße, Plan Haus, Baujahr, Internet, Wasser aufheizen Strom oder Gas, Quelle, Solar, Meter über dem Meer, Gebiet (trocken, feucht, Durchschnitt), eingetragene Rechte und Pflichten, Kanalisation / Tank, Strom oder Gas, Einkaufsdistanz, Tankstellendistanz, Geräte / Waschmaschine, Einfriedung, Angestellte, Bemerkungen.

„Dann haben wir im Internet geschaut. Was brauchen wir an Papieren, Übersetzungen, Apostille, Bankkonto, eine Firma gründen usw“, blickt Hansruedi zurück. Der Urlaubsfreund hilft und gibt ihnen die e-mail Adresse eines deutschsprachigen Anwalts* in Costa Rica.

Wir haben den Anwalt angeschrieben und ihm sukzessive die notwendigen Unterlagen nach San José geschickt“, erinnert sich Hansruedi.

Der Anwalt verlangt 3850 Dollar** pro Person für die Aufenthaltsgenehmigung (Cédula de Residencia). Hansruedi und Nelly überweisen je die Hälfte nach Costa Rica.

Spanischunterricht. Zuhause in der Schweiz geht es ab 2015 einmal in der Woche zum „Latino-Spanischlernen“, die Lehrerin kommt aus Kolumbien. „Wir passen uns an, wir suchen keine Schweizer, wir wollen eine neue Kultur kennenlernen“, sagt Hansruedi.

Autokauf. Als nächstes steht der Kauf eines Autos auf der Liste. Hansruedi möchte einen RAV4 in Costa Rica. In der Schweiz macht er eine Probefahrt. Dann kauft er mithilfe seiner Spanischlehrerin per e-mail bei Toyoto in La Urruca.

Drei Monate Costa Rica. Am 16. August 2016 fliegen Nelly und Hansruedi nach Costa Rica. Vom Juan Santamaría Flughafen geht es im Taxi zu Toyota nach Urruca. Und da steht er, der schwarze Toyota RAV. „Die Versicherung konnte ich bei Toyota auf dem Parkplatz abschließen“, sagt er. Drei Wünsche für das Nummernschild gibt ihm der Verkäufer. Er wählt HRS (Hans Rudolf Schneider). Sechs Wochen später sind die Schilder am Auto.

Immobiliensuche. In Turrúcares mieten sie für 400 Dollar im Monat ein kleines Haus. Von hier aus starten sie ihre Suche nach einer neuen Bleibe. „Ihr könnt alle Makler nehmen“, rät ihr Schweizer Freund, „nur nicht Lothar Kahl Immobilien, der ist zu teuer“. Hansruedi und Nelly schauen sich 15 Immobilien an, in Grecia, Atenas, Arenal und San José. Dann macht es click in Escazú. Ein 450 m² Haus mit Pool und Garten gefällt ihnen auf den ersten Blick und sie kaufen das 1654 m² große Grundstück. Der Makler heißt Lothar Kahl.

Jetzt beginnt die Arbeit. Nelly und Hansruedi fahren jeden Tag von Turrúcares nach Escazú, um ihr neues Haus nach ihren Vorstellungen zu gestalten. „Wir haben die Küche, Bäder und Fußböden neu gemacht“, erinnert sich Hansruedi.

*Achtung bei der Auswahl von Anwälten. Das gilt auch für deutschsprachige Anwälte und Notare.

**Die Kosten für die Erlangung einer Aufenthaltsgenehmigung bei Anträgen über einen Anwalt können zwischen 1500 und 2500 Dollar betragen.

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